Digitalisierung – don´t worry be happy – Teil 2

Digitalisierung – don´t worry be happy – Teil 2

Nach unserem kleinen Exkurs in Marketing 1.0 komme ich darauf zurück, wie wir die Digitale Welt für uns nutzen. Wir sprechen hier von digitalem Marketing, vom digitalen Kundenzugang. Das ist unser Thema. Die digitale Marketing Landschaft ist mittlerweile riesengroß und unübersichtlich. Die Kunst ist es, sich auf das Wesentliche zu fokussieren.

Welche Kanäle, Inhalte und Botschaften erreichen meine Zielgruppe?

Wenn wir vom digitalen Kundenzugang sprechen, sprechen wir als aller Erstes von unserer Website. Es beginnt mit unserer Visitenkarte im Netz, unserem digitalen Schaufenster. Unsere Website ist (noch) das Alpha und das Omega. Damit wir uns richtig verstehen, die Website ist oft nicht der erste Touchpoint, aber der wichtigste.

Für Asien Special Tours fahren wir alle 2 bis 3 Jahre einen großen Relaunch und wir arbeiten permanent, täglich an den Websites. Wir betreiben insgesamt 18 Websites im CMS TYPO3. Und dies mit einem Team von 2-3 Mitarbeitern.

Also, keine Ausreden! Es ist möglich, wenigstens eine tolle Website zu betreiben!

Fehlerquellen bei Websites, Unternehmen digitalisieren

Hier die Top 5 Fehlerquellen einer Website

1. Schlechtes Websitegerüst:

  • Es wird keine Top Level Domain gewählt und die Schreibweise der URL ist umständlich und unpräzise.
  • Die Ladezeiten der Website sind schlecht, das Navigationskonzept nicht durchdacht.
  • Die Seite ist generell technisch schlecht umgesetzt und nicht mobilfähig (Augen auf bei der Agenturauswahl).

2. Schlechter Content:

  • Zielgruppe unbekannt bzw. wird nicht adäquat angesprochen (gehe zurück auf Los: Marketing 1.0).
  • Mangelhafte Inhalte (Rechtschreibfehler in Texten, Pixelige Bilder, ruckelige Videos).
  • Keine neuen, frischen, regelmäßige Inhalte.

3. Blindflug:

  • Es werden keine Analyse Tools wie zum Beispiel Google Analytics genutzt.
  • Es sind keine KPIs definiert wie z.B.: Visits, Bouncerate, Verweildauer, Seiten pro Besuch, Conversionrate.
  • Interne Suche wird nicht ausgewertet (was geben User wirklich ein).

4. Usability Fehler:

  • Schwierige Orientierung
  • Missachtung von Konventionen
  • Unstrukturierte Inhalte
  • Visuelles Rauschen (Reizüberflutung, Formulare)
  • Veraltetes Design

5. Kein SEO – verschenktes Umsatzpotential

Im nächsten Teil beschäftigen wir uns mit der Frage „Was kostet eigentlich SEO?“.